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Montag, November 14, 2016

Weight Watchers Motivationstief überwinden - Tipps und Erfahrungen

Weight Watchers Motivationstief überwinden - Tipps und Erfahrungen
Wer über einen längeren Zeitraum hinweg mit dem Weight Watchers Feel Good Programm abnimmt, kommt eventuell mal an einen Punkt, an dem die Motivation ein wenig nachlässt. Oft hält das kleine Tief nur kurz an - was aber tun, wenn man einfach nicht wieder ins Programm zurückfindet? Hier meine persönlichen Erfahrungen und Tipps, um ein Weight Watchers Motivationstief zu überwinden.

Kurzer Überblick zu meiner Geschichte.
Ende März begann ich, mit Weight Watchers abzunehmen - zunächst mit dem alten Pro Points Programm, seit Mitte Mai mit dem neuen Weight Watchers Feel Good Online Programm. Vor ca. 5 Wochen begann mein Motivationstief, in dem ich 2,7 kg zunahm. Seit letzter Woche befinde ich mich wieder im Plan und habe bereits 1,2 kg wieder verloren. Insgesamt liegt meine Abnahme aktuell bei 12,6 kg.

Meine Tipps und Erfahrungen beim Weight Watchers Motivationstief.

Sattmacher Tag planen.
Um nicht komplett aus dem Programm herauszukommen, bieten sich zunächst Sattmachertage an, an denen keine Punkte gezählt werden. Wie die Weight Watchers Sattmacher funktionieren, kann man hier nachlesen.

Schummeltage einbauen.
Manchmal hilft es bereits, einen Schummeltag (cheat day) einzulegen. Am Schummeltag geht es nicht darum, so viel wie möglich zu essen, sondern Dinge, auf die man ansonsten eher verzichtet. Bei mir persönlich wären das z. B. Spaghettieis und Pizza. An Schummeltagen geht es um genußvolles Essen ohne Reue. Manch einer schreibt die Punkte auf, ich mache das nicht.
Als ich merkte, dass meine Motivation etwas nachließ, habe ich ab und an einen Schummeltag eingelegt. Zunächst mit der Absicht, dies einmal im Monat zu tun, dann wurde es einmal die Woche und letztendlich fand ich nach einem Schummeltag nur schwer wieder ins Programm zurück. Daher setzte ich Cheat Days nur zu besonderen Anlässen ein - je weniger, umso besser.

Neues ausprobieren.
Ich bin kochfaul und meist wenig einfallsreich, was die Zubereitung meiner Nahrung angeht. Ich tendiere dazu, bekannte Gerichte immer wieder zu kochen. Daher hilft es mir sehr, mal über meinen Tellerrand zu schauen und Rezepte nachzukochen. Auf YouTube und im Internet findet man viele tolle Weight Watchers Smart Points Rezepte, zusätzlich habe ich einige Mahlzeiten aus folgenden Weight Watchers Kochbüchern nachgekocht:


Getränke mit Geschmack zubereiten und viel trinken.
Als leidenschaftliche Teetrinkerin besitze ich sehr viele verschiedene Tees: grüne, schwarze, Früchte- und Kräutertees. Jeden Morgen bereite ich eine Kanne vor, entweder lasse ich den Tee abkühlen oder fülle ihn in eine Thermoskanne. So habe ich zwischendurch immer etwas Leckeres zu trinken zur Hand.

Süßstoffe meiden.
Meine persönlichen Erfahrungen mit Süßstoff sind durchwachsen. Ich vertrage nicht alle und mir schmecken auch nicht alle. Zudem bekomme ich von Süßstoff Hunger, so dass ich mehr als gewollt esse. Meine Taktik ist daher, Süßstoffe zu meiden.

Kantinenessen anpassen.
Ich habe das Glück, mittags eine recht gute Auswahl in der Kantine vorzufinden. Es gibt sowohl warme Gerichte, als auch eine Salatbar. Ich nutze meist letztere und nehme mir ggf. noch ein belegtes Brot mit. Ich verzichte auf Salate mit Majonäse und halte mich an Gurken, Tomaten, Paprika und eingelegte Mischungen. Hierfür berechne ich die Punkte pi mal Daumen. Alternativ vorkochen und das Essen mitnehmen.

Frische und vollwertige Nahrungsmittel verwenden.
Zum Frühstück esse ich gerne 2 Scheiben Toast, leider machen die nicht allzu lange satt. Wer bereits früh zu arbeiten anfängt, hat dementsprechend meist schnell wieder Hunger. Ich gewöhne mir gerade an, Vollkornbrot zu essen. Ich merke einen deutlichen Unterschied im Sättigungsgefühl und in der Zeit, bis ich wieder Hunger bekomme.

Süßes in den Tag einplanen.
Ich liebe Süßes, daher plane ich jeden Mittag etwas zum Nachtisch ein. Nachmittags gibt es einen Cappuccino und süßes Obst. So vermeide ich Heißhungerattacken.

Alles ehrlich aufschreiben.
Das Schleifenlassen ist ein Phänomen, das sich beim Abnehmen leicht einschleicht. Die Punkte werden nur noch grob geschätzt, manchmal schreibt man sich ein bißchen weniger Punkte auf oder macht die Teelöffel bis zum Anschlag voll. Da schummelt man sich einiges zurecht und betrügt sich letztendlich selbst. Auf der Waage kann dies zu einem Stillstand oder einer Zunahme führen, das hat wiederum Einfluss auf die Motivation. Ehrlich aufschreiben - auch an Tagen, an denen alles schief geht - hilft dabei, Gewohnheiten aufzudecken und die Übersicht zu behalten.

Nicht hungrig einkaufen.
Klassischer Tipp, der einen vor ungeplanten Fehlkäufen bewahrt. Was nicht zu Hause vorrätig ist, kann einen auch nicht in Versuchung führen. Wir schreiben auch immer auf, was wir einkaufen wollen - meist halten wir uns strikt an den Einkaufszettel.

Große Kleidung nicht aufbewahren.
Ich habe zu groß gewordene Kleidung sofort aussortiert. So kommt man gar nicht erst auf den Gedanken, diese bei einer Zunahme wieder anzuziehen. Kneifende Hosen und Oberteile sind nicht sehr angenehm und erinnern an die gesetzten Ziele.

Nicht täglich wiegen. 
Man hört es immer wieder: Wiegen Sie sich nur ein Mal die Woche. Ich war bisher eine tägliche Wiegerin, innerhalb einer Woche schwankt mein Gewicht teilweise um 1kg. Das Auf und Ab kann schon mal nerven und die Motivation beeinflussen, jedenfalls wenn die Waage nach oben ausschlägt. Ich bin dazu übergegangen, mich einmal die Woche zu wiegen und bin dadurch wesentlich entspannter.

FitBit als Motivationshilfe.
Ich habe hier bereits etwas zu meinem FitBit Flex Aktivitätstracker geschrieben. Generell ist der Schrittzähler eine tolle Motivationshilfe, mich stört beim Flex jedoch, dass ich mein Handy benötige, um die exakt zurückgelegten Schritte zu sehen. Zudem ist keine Uhr integriert, so dass man es immer zusätzlich zur Uhr tragen muss. Ich liebäugle deswegen mit dem FitBit Charge 2 - Erfahrungen damit sind jederzeit herzlich willkommen!

Sich vor Augen halten, warum man abnimmt.
Für mich ist Abnehmen nicht nur der Optik wegen wichtig, sondern besonders aus gesundheitlichen Gründen. Ich fühle mich mit über 10 kg weniger wesentlich fitter und beweglicher, dieses Gefühl möchte ich nicht missen. Vielleicht hilft es auch, sich eine Collage anzufertigen, auf der die Beweggründe gestalterisch dargestellt sind - als visuelle Unterstützung, Erinnerung und Motivation. Manch einem hilft auch ein Kleidungsstück, in das man wieder reinpassen möchte - am besten so aufhängen, dass man es täglich sieht.

Herausfinden, was man wirklich braucht.
Was brauche ich gerade wirklich? Habe ich Hunger oder habe ich eigentlich Durst? Möchte ich wirklich essen oder bin ich gerade vielleicht einfach nur unzufrieden?

Weight Watchers Treffen aufsuchen.
Wenn so gar nichts mehr klappt, ist der Besuch eines Weight Watchers Treffens ein guter Weg, die Motivation wieder anzuheben. Im Treffen ist der Austausch mit anderen Abnehmern möglich und ein ausgebildeter Coach hilft dabei, den eigenen Weg zurück ins Programm zu finden. Im Online Programm kann man sich ebenfalls mit anderen Teilnehmern austauschen und motivieren lassen. Persönlich finde ich den Austausch von Angesicht zu Angesicht intensiver und motivierender.

Das Wichtigste: ruhig bleiben und annehmen, was ist.
Mir hat es viel geholfen, ruhig zu bleiben und anzunehmen, was da gerade passierte. Mir selbst ein schlechtes Gewissen zu machen hätte mich eher frustriert und im schlimmsten Fall zu Frustfutterei geführt. Meinen Wiedereinstieg ins Programm habe ich ca. 1 Woche lang geplant: gesund eingekauft, den Aktivitätstracker aufgeladen, Motivationskleidung aufgehängt und die aktuelle Weight Watchers Zeitschrift gekauft. Ich möchte noch mindestens 12,6 kg abnehmen - sollte es wieder mal ein Abnehmtief geben, habe ich mir viele Tricks zurecht gelegt, um wieder motiviert durchzustarten.


Habt ihr weitere Tipps, um aus einem Abnehmtief herauszukommen?
Liebe Grüße,
Janna


Möchtest Du mehr wissen? 
Alle Posts zu meinen Erfahrungen mit dem Weight Watchers Feel Good Erfahrungen gibt es hier.



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Ich weise darauf hin, dass ich für meine Posts keine monetäre Vergütung von Weight Watchers erhalte. Allerdings wurden mir einige Unterlagen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Erfahrungsberichte spiegeln meine realen Erlebnisse wider.